Volk wird über Importverbote von Pelz und Stopfleber entscheiden

Stopfleber-Initiative

Die Initiativen für Importverbote für Stopfleber und tierquälerisch erzeugte Pelzprodukte sind bei der Bundeskanzlei eingereicht worden. Für ein Stopfleberverbot 106’448 Unterschriften zusammen, für ein Pelzverbot 116’140.

Was fordert die Pelz-Initiative?

Die Initiative «Ja zum Importverbot für tierquälerisch erzeugte Pelzprodukt (Pelz-Initiative)» fordert ein generelles Einfuhrverbot von Pelzen und Pelzprodukten. In die Schweiz werden jährlich 350 Tonnen Pelze importiert, was der Schlachtung von rund 1,5 Millionen Tieren entspricht. Mehr als die Hälfte dieser Pelze stammt aus China, wo regelmässig die schrecklichen Haft- und Tötungsbedingungen von Tieren angeprangert werden, die teilweise noch lebend gehäutet werden. Ein Einfuhrverbot für Pelze und Pelzprodukte, welche in der Herstellung gegen unsere Gesetze verstossen, ist mit den internationalen Handelsverpflichtungen der Schweiz vereinbar. Alle Abkommen sehen Ausnahmen für Massnahmen vor, die zum Schutz der öffentlichen Sittlichkeit und des Lebens oder der Gesundheit von Tieren erforderlich sind.

Was fordert die Stopfleber-Initiative?

Die Initiative will die Einfuhr von Stopfleber und Stopfleberprodukten in die Schweiz verbieten. In der Schweiz ist die Stopfmast seit mehr als 40 Jahren verboten. Es ist ein Hohn gegenüber den Tieren und heuchlerisch, den Schweizer Landwirten die Produktion von Stopfleber unter Strafandrohung zu verbieten und gleichzeitig den Import solcher Produkte aus dem Ausland zuzulassen. Das bedeutet unter anderem eine unfaire Wettbewerbssituation für einheimische Produzenten. In mehreren Ländern, Staaten und Städten ist der Handel mit Stopfleber bereits verboten, so etwa in Indien, Kalifornien, Buenos Aires und bald auch in New York. Es ist auch moralisch falsch, ein Produkt zu konsumieren, für dessen Herstellung Tiere Qualen erleiden müssen.

Stopfleber-Initiative

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